Martin Bachmann, René Wördehoff, Klaus Lamatsch, Alfred Wörle und Christian Ammer
Indisches Springkraut im Wald - Unkraut vergeht doch - LWF-aktuell 73
Wird in ihrer unmittelbaren Umgebung das Indische Springkraut gemäht oder ausgerissen, zeigt die Waldverüngung - wie vorhandene Birkennaturverjüngung, aber auch gepflanzte Fichten und Tannen - keine verbesserten Wachstumsreaktionen. Nach drei Beobachtungsjahren wurden entsprechende Experimente in Wasserburg und am Irschenberg eingestellt, da das Indische Springkraut mittlerweile unter der Baumverjüngung nicht mehr nennenswert auftritt.
Zoombild vorhanden
Das Indische Springkraut - schön, aber ökologisch bedenklich. Internationale Experten zählen das Indische Springkraut zu den 100 invasivsten, nichtheimischen Arten Europas. Foto: M. Mößnang
Die dekorativen rosafarbenen Blüten haben bereits in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Import und Anbau in europäischen Gärten geführt und dem Indischen Springkraut den Namen »Orchidee des armen Mannes« eingebracht.
Ganz anders stellt sich das Indische Springkraut ind der Wahrnehmung seitens des Naturschutzes und der »Waldbauern« dar. Internationale Experten zählen das Indische Springkraut zu den 100 invasivsten, nichtheimischen Arten Europas. Das Entstehen von Naturhybriden in der heimischen Flora ist dabei eine wesentliche Sorge.
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Autoren
- Dr. Martin Bachmann
- René Wördehoff
- Klaus Lamatsch
- Alfred Wörle
- Prof. Dr. Christian Ammer

