Bettina Stoll, Frank Burger und Theo Blick
Es wächst und wächst und wächst - LWF-aktuell 105
Die Kurzumtriebsplantage bei Wöllershof ist die älteste Versuchsfläche Bayerns, die sich wissenschaftlich mit der Produktion von Energieholz mittels schnellwachsender Baumarten auf Ackerflächen befasst. Seit über 20 Jahren beeindruckt die Versuchsfläche mit hohen Energieholzmengen und interessanten Ergebnissen zu ökologischen Fragestellungen.

Abbildung: Versuchsfläche Wöllershof. Foto: F. Burger
Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) begründete 1992 bei Wöllershof (Lkr. Neustadt a.d. Waldnaab) in der nördlichen Oberpfalz die erste Fläche eines bayernweiten Versuchsprogramms zu Kurzumtriebsplantagen. Es wurden insgesamt über 20 Klone von Balsampappel, Aspe und Weide sowie die Baumarten Roterle und Robinie verwendet.
Der Versuchsstandort hat mit insgesamt acht Hektar Fläche eine praxisrelevante Größe. Die Bäume werden auf zwei Teilflächen im fünf- und zehnjährigen Umtrieb mit 6.600 bzw. 3.300 Pflanzen pro Hektar bewirtschaftet. In der kürzeren Rotation wächst gerade der fünfte Wiederaustrieb heran, der zehnjährige Umtrieb wurde bisher zweimal beerntet. Die Ackermesszahlen liegen bei 30 bzw. 40. Trotzdem produzieren insbesondere die Balsampappeln auf dem mäßig frischen bis frischen sandig-grusigem Lehm sehr viel Biomasse.
Der Versuchsstandort hat mit insgesamt acht Hektar Fläche eine praxisrelevante Größe. Die Bäume werden auf zwei Teilflächen im fünf- und zehnjährigen Umtrieb mit 6.600 bzw. 3.300 Pflanzen pro Hektar bewirtschaftet. In der kürzeren Rotation wächst gerade der fünfte Wiederaustrieb heran, der zehnjährige Umtrieb wurde bisher zweimal beerntet. Die Ackermesszahlen liegen bei 30 bzw. 40. Trotzdem produzieren insbesondere die Balsampappeln auf dem mäßig frischen bis frischen sandig-grusigem Lehm sehr viel Biomasse.
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Autoren
- Dr. Bettina Stoll
- Dr. Frank Burger
- Theo Blick