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Die Waldklimastation Bad Brückenau

Landkartenausschnit von Unterfranken.
Die Waldklimastation Bad Brückenau befindet sich 1,5 km östlich der Ortschaft Oberbach im Naturpark und Biosphärenreservat »Bayerische Rhön« am Kellerstein.

Klima

Subatlantisch-montan; Jahresmittel der Lufttemperatur: 6,1 °C; durchschnittlicher Jahresniederschlag: 950 l/m²; Mittlere Vegetationsdauer 119 Tage(mehr als 10 °C Tagesmitteltemperatur)

Geologie

Mineralreiches, basaltisches Vulkangestein aus dem jungtertiären Zeitalter

Boden

Frische, nährstoffreiche Braunerde mit hohen Calcium- und Magnesiumgehalten; in Kuppenlagen flachgründig und sehr steinig;
Humusform Moder spiegelt trotz günstiger Bodeneigenschaften und Laubstreu das raue Klima und die kurze Vegetationszeit wieder

Forschungsbestand

Ca. 137-jähriger Buchenreinbestand mit Naturverjüngung aus Buche und Edellaubholz; Holzvorrat etwa 480 m³ pro Hektar; durchschnittlicher Holzzuwachs ca. 7,1 m³ pro Hektar und Jahr (Stand 2014)

Vegetation

Potenzielle natürliche und aktuelle Vegetation: Bergland-Waldgersten-Buchenwald (Hordelymo-europaei-Fagetum);
charakteristische Bodenpflanzen: Waldgerste (Hordelymus europaeus), Waldmeister (Galium odoratum),
Buschwindröschen (Anemone nemorosa), Goldnessel (Lamiastrum galeobdolon), Zwiebel-Schaumkraut (Dentaria bulbifera)

Kronenzustand

Grafik zu Blattverlusten an der WKS Bad BrückenauZoombild vorhanden

Kronenzustand (Grafik: LWF)

Der Kronenzustand der Buchen hat sich in Folge der extremen Trockenheit 2003 und zeitweiser Wasserlimitierung deutlich verschlechtert. Der Anteil der Bäume mit starkem Blattverlust > 25 % stieg bis auf 60 % an. Der mittlere Blattverlust liegt seitdem auf einem höheren Niveau als vorher. Dies ist ein Zeichen für eine geschwächte Vitalität.

Stickstoffeinträge

Älterer Mann mit weißen Plastegefäßen füllt Wasser um.Zoombild vorhanden

Niederschlagsmessung. (Foto: LWF)

Seit 1998 liegen die Stickstoffeinträge bedingt durch den Ferntransport aus den Ballungsräumen mit bis zu 15 kg je Hektar und Jahr auf hohem Niveau. Ein Großteil des Stickstoffeintrages aus der Atmosphäre wird mit dem Sickerwasser wieder ausgetragen. Austräge von bis zu 10 kg je Hektar und Jahr an der WKS sind selbst unter Fichtenbeständen selten höher.

Trockenstress

Grafik zu Trockenstress an der WKS Bad BrückenauZoombild vorhanden

Trockenstress (Grafik: LWF)

Das raue, montane Klima der Rhön limitiert das Wachstum der Buchen. Warme Jahre begünstigen ihr Wachstum, außer in extremen Trockenjahren, dann tritt Wassermangel auf wie sonst nur in den niederschlagsärmeren Waldregionen. In gleicher Höhenlage, aber mit größerem Bodenwasserspeicher als an der WKS Mitterfels, profitierten die Buchen von der Wärme selbst im Jahrhundertsommer 2003.
Grafik zu Messergebnissen der Waldklimastation Bad Brückenau.

Abb. 1: Tägliche mittlere Lufttemperatur

Grafik zu Messergebnissen der Waldklimastation Bad Brückenau.

Abb. 2: Täglicher Niederschlag

Grafik zu Messergebnissen der Waldklimastation Bad Brückenau.

Abb. 3: Täglicher pflanzenverfügbarer Wasservorrat

Grafik zu Messergebnissen der Waldklimastation Bad Brückenau.

Abb. 4: Tägliche mittlere Lufttemperatur

Grafik zu Messergebnissen der Waldklimastation Bad Brückenau.

Abb. 5: Täglicher Niederschlag

Grafik zu Messergebnissen der Waldklimastation Bad Brückenau.

Abb. 6: Täglicher pflanzenverfügbarer Wasservorrat

Grafik zu Messergebnissen der Waldklimastation Bad Brückenau.

Abb. 7: Mittlere Lufttemperatur

Grafik zu Messergebnissen der Waldklimastation Bad Brückenau.

Abb. 8: Monatlicher Niederschlag

Grafik zu Messergebnissen der Waldklimastation Bad Brückenau.

Abb. 9: Jährlicher pflanzenverfügbarer Wasservorrat

Grafik zu Messergebnissen der Waldklimastation Bad Brückenau.

Abb. 10: Stickstoffeintrag

Grafik zu Messergebnissen der Waldklimastation Bad Brückenau.

Abb. 11: Schwefeleintrag

Grafik zu Messergebnissen der Waldklimastation Bad Brückenau.

Abb. 12: Kronenzustand

Kontakt

Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
Telefon: 08161 71-4881, Telefax: 08161 71-4971
Hans-Carl-von-Carlowitz-Platz 1, 85354 Freising
Telefon: 08161 71- 4801, Telefax: 08161 71- 4971

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Otto-Hahn-Straße 17
97616 Bad Neustadt a.d.Saale
Tel. 09771 6102-0
Fax: 09771 6102-500

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