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LWF-Faltblatt
Schwammspinner
Kahlfraßgefahr für Eichen- und Eichenmischwälder

Schwammspinner-Faltblatt Titel

Der Schwammspinner (Lymantria dispar) tritt vor allem in warmgetönten Laubwaldgebieten Süd-, Mittel- und Westeuropas auf. In Bayern sind dies besonders die Eichenwaldgebiete Frankens. Die sehr mobilen männlichen Falter sind grau gefärbt mit dunklen Zackenlinien. Die hellen Weibchen sind deutlich größer und kaum flugaktiv. Sie legen ihre Eier in Gelegen von bis zu 1.000 Eiern auf der Rinde ihrer Fraßbäume ab und bedecken sie mit gelbbrauner Afterwolle. Dadurch erhalten die Gelege ein schwammartiges Aussehen, was der Art ihren Namen einbrachte.

Der Schwammspinner ist die forstlich bedeutendste Art aus einer Gruppe von Schmetterlingen, die unter dem Begriff »Eichenfraßgesellschaft« zusammengefasst werden. Diese Arten können bei günstigen Bedingungen außerordentlich hohe Populationen aufbauen und bei Massenvermehrungen erhebliche Schäden in Eichenwäldern verursachen.

Der mit dem Klimawandel einhergehende Anstieg der Lufttemperatur fördert bereits jetzt die weitere Ausbreitung des wärmeliebenden Schwammspinners. (2 Seiten)

Erscheinungsdatum: April 2018

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