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Forschungs- und Innovationsprojekt
Internationales Kooperationsprogramm zum forstlichen Umweltmonitoring in Wäldern - ICP Forests - Projekt D 25

  
  
  
  
  
  
  
Status: laufend
Projektkoordination Gesamtprojekt:
Lead Country: Germany, Chairman Prof. Dr. Köhl (TI Hamburg)
Task Force unerstützt durch PCG des ICP Forests des ICP Forests (TI Hamburg) und Expert Panels zu einzelnen Messprogrammen
Projektkoordination Bayern: Hans-Peter Dietrich
Bearbeiter Bayern: Dr. U. Blum, E. Bickel, H.-P. Dietrich, H. Herzig; M. Högl, A. Kanold, H.J. Krause, K. Leiner, T. Lochner, S. Raspe, G. Reichl, A. Schubert; T. Schäff, Dr. L. Zimmermann, Dr. A. Wauer, C. Happe-Wagner, A. Wörle,
Kooperationspartner EU: 38 Institutionen in 24 EU Ländern
Kooperationspartner Bayern: Ämter für Landwirtschaft und Forsten: Abensberg;Augsburg; Bamberg; Ebersberg; Erding; Miesbach; Roth; Straubing; Tirschenreuth; Würzburg,
Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Bayerische Staatsforsten - Forstbetriebe: Arnstein; Berchtesgaden; Bodenmais; Ebrach; Flossenbürg;Freising; Kelheim; Nürnberg; Schliersee; Sonthofen; Wasserburg a. Inn; Würzburg,
Finanzierung : Bayer. Staatsministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten;
bis 2006 und von 2009 bis 2011 anteilige Förderung durch EU im Rahmen von Verordnungen, zuletzt der Verordnung LIFE+ (Projekt FutMon)

Kurzbeschreibung

Karte von Bayern mit den eingezeichneten Standorten der Waldklimastationen.Zoombild vorhanden

Übersicht der Bayerischen Waldklimastationen

Die jährliche Waldzustandserhebung und das Intensivmonitoring an Bayerischen Waldklimastationen sind in ein paneuropäisches Netz von Dauerbeobachtungsflächen zur Überwachung von Umweltbelastungen und ihrer Wirkung auf Wälder eingebunden.
Die Koordination von Messmethoden und -standards erfolgt im Rahmen des "Internationalen Programms zur Erfassung und zum Nachweis von Luftschadstoffwirkungen auf Wälder (ICP Forests)". An dem Messnetz, das vom Nordkap bis zu den Kanaren reicht, beteiligen sich derzeit 27 EU-Mitgliedstaaten und 14 Nicht-EU-Staaten (Stand 2006). Bayern stellt jährlich Daten zum Kronenzustand im Erhebungsraster 16x16 km bereit und liefert Messergebnisse aus dem Intensivmonitoring von derzeit 19 Waldklimastationen.

Waldzustand und Kronenzustandserhebung (Staatsministerium) Externer Link

Grundlage:
Ausgehend von der Genfer Luftreinhaltekonvention verabschiedeten das Europäische Parlament und die EU-Kommission 1986 die Verordnung Nr. 3528/86 "Schutz des Waldes gegen Luftverschmutzung" und schrieben damit die jährliche Erhebung des Kronenzustandes auf dem 16x16 km Raster für die Mitgliedstaaten der EU verbindlich vor. Dieses sogenannte Level I-Programm wurde im Jahr 1994 durch Level II (Waldklimastationen) ergänzt. Zuletzt war die EU-einheitliche Durchführung und (Ko-Finanzierung des Waldmonitorings in der EU-Verordnung Nr. 2152/2003 ("Forest Focus") verbindlich geregelt. Diese Verordnung ist zum 31.12.2006 ausgelaufen. Damit ist eine verbindliche Regelung für die EU Mitgliedstaaten entfallen.
Eine Weiterentwicklung des Programms erfolgt im Rahmen der LIFE+ Verordnung (EC) No 614/2007. In den Jahren 2009 bis 2011 wird die Weiterentwicklung und Implementierung eines europaweiten forstlichen Monitoringsystems im Rahmen des LIFE+ Projektes "FutMon" durch die EU Kommission, verteten durch das Directorate-General Environment (EU LIFE+) gefördert. Beteiligt an dem Projekt waren 38 Institutionen aus 24 EU Mitgliedstaaten. Mit Wirkung zum 01.01.2014 trat die bundesdeutsche Verordnung zum Forstlichen Umweltmonitoring (ForUm) auf Grundlage des § 41a BWaldG in Kraft. Die jährliche Kronenzustandserhebung im 16x16 km Raster (Level I) und das Intensivmonitoring an WKS (Level II) sind Bestandteil der gemeinsamen Grundlagendatenerhebung der Bundesländer.

Weitere Informationen