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Gerhard Huber und Claudia Storz
Zedern und Riesenlebensbaum – welche Herkünfte sind bei uns geeignet? - LWF-Wissen 74

Verschiedene bisher in Bayern kaum angebaute Baumarten werden im Zuge des Klimawandels als möglicher Ersatz diskutiert. Erkenntnisse über herkunftsbedingte Wuchsunterschiede und ihre Standortsansprüche können wir aus Anbauerfahrungen, Herkunftsversuchen sowie aus wissenschaftlichen Experimenten gewinnen.

Zedern in felsigem GeländeZoombild vorhanden

Abbildung: Zedernbestand (Cedrus libani) im südlichen Libanon; Foto: M. Bou Dagher Kharrat

Dabei zeigt sich, dass für mitteleuropäische Verhältnisse bisher nur wenige Kenntnisse vorliegen, die eine Risikoabschätzung erlauben oder konkrete Herkunftsempfehlungen ableiten lassen. Die in der Sondierungsstudie untersuchten Baumarten (Cedrus libani, Cedrus atlantica, Thuja plicata) zeigen zum Teil sehr große Herkunftsunterschiede im Wuchs, der Trockentoleranz sowie in ihrem Austriebs- und Wuchsabschlusseigenschaften.

Daraus lassen sich Gefährdungen, zum Beispiel durch Spätfrost oder Trockenperioden, ableiten. Für alle Baumarten und Herkunftsregionen gibt es jedoch derzeit keine aussagekräftigen Erkenntnisse über ihre aktuelle und zukünftige Anbaueignung in Bayern. Zudem ist der Bezug von Saatgut aus den Ursprungsländern für einige der genannten Baumarten bisher nicht oder nur schwer möglich.

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Autoren

  • Gerhard Huber
  • Claudia Storz