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Josefine Beck und Christian Kölling
Das bayerische Standortinformationssystem - LWF-aktuell 94

Das Projekt »Karten für die Zukunft« ist abgeschlossen. Damit stehen für die Bayerische Forstverwaltung nun neben neuen Anbaurisikokarten für 21 Baumarten auch viele weitere Informationen rund um das Thema Standort erstmals in einem digitalen System bereit. Gerade beginnen an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die Schulungen für das Standortinformationssystem. Ab Anfang Juni wird es den Försterinnen und Förstern der Forstverwaltung als neues Beratungswerkzeug zur Verfügung gestellt. Auch die Forstlichen Zusammenschlüsse werden in der Folge detailliert informiert.

Eine Gruppe von Förstern steht auf einer Aufforstungsfläche um eine Schautafel herum.Zoombild vorhanden

Abbildung 6: Geländetermine sind Teil der Schulungen des
Standortinformationssystems

Das Standortinformationssystem hilft, Chancen und Risiken bei der Zusammenstellung klimaangepasster Baumartenportfolios im Rahmen der Beratung gegeneinander abzuwägen. Als Expertensystem nimmt es dabei keine Entscheidungen vorweg, sondern liefert Grund­lagen für eine durch Informationen abgesicherte Beratung des Waldbesitzers. Eine zentrale Frage der Forstbetriebe steht dabei im Fokus: Welche Baumartenmischung birgt im Hinblick auf den Klimawandel das geringste Betriebsrisiko und kommt mit den Standortsbedingungen der Zukunft am besten zurecht?

Das Standortinformationssystem ist eine komplexe Zusammenstellung von Flächen- und Sachinformationen zu den Themen Baumartenwahl, Boden und Klima. Es baut auf verfüg- und belastbaren Daten zu Bodeneigenschaften, Geologie, Vegetation, Klima etc. auf, die zum Teil in umfangreiche Modelle Eingang gefunden haben. Die Rechenvorschriften sind entsprechend hinterlegt, so dass bei Änderungen der Datenbasis und neuen Erkenntnissen, zum Beispiel über die weitere Entwicklung des Klimas, Neuberechnungen möglich sind. Dieses Prinzip eines lernenden Systems verschafft eine große Flexibilität und ist ein Hilfsmittel, das bei entsprechender Betreuung stets auf dem aktuellsten Stand der Wissenschaft und Technik ist.

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